IPv4 vs. IPv6

  • Das Internetprotokoll der Version 4 basiert auf dem binären Zahlensystem. Eine IPv4-Adresse ist 32bit lang. Dieser Wert ergibt sich aus 4 Oktetten, die durch Punkte getrennt sind. Ein Oktett ist eine geordnete Gruppierung von acht Bit. Eine IPv4-Adresse sieht also so aus.
    X.X.X.X

    Da jedes X hier eine Gruppierung von 8bit darstellt, kann hier jede natürliche Zahl von 0 bis 255 eingesetzt werden. Das bedeutet, die kleinste IPv4 ist die 0.0.0.0 und die größtmögliche IPv4 ist die 255.255.255.255


    Sowohl die 0.0.0.0, als auch die 255.255.255.255 haben jedoch eine besondere Funktion und können keinem Gerät zugewiesen werden. Die 0.0.0.0 stellt nämlich die Netzadresse dar und die 255.255.255.255 ist die sogeannte Broadcastadresse.


    Die mit IPv4 adressierbaren Adressen sind bei (2^32)-2 sind demzufolge 4.294.967.294 mögliche Adressen. Allerdings machte unser Konsum von digitalisieren Produkten recht schnell deutlich, dass diese Anzahl an Adressen nicht ausreicht, um allen Bedarf abzudecken. Deshalb wurden die privaten IP-Bereiche eingeführt, um die Adressknappheit bei IPv4 hinauszuzögern.


    Eine andere Adresserierungsart mit einem größeren Adressraum musste gefunden werden. Das Konzept zu IPv6 fand größeren Anklang als der Vorgänger IPv5 und deshalb wird IPv6 die nächste Art der Adresseierung werden. Eine IPv6 Adresse besteht aus 2x64bit.

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